Über CelluliteTipps.de

Alle Frauen auf dieser großen Welt kennen es, fast jede hat es und es gibt nur wenige, die es nicht für immer los werden wollen:  Zellulitis, diese hässliche verbeulte Orangenhaut an den Oberschenkeln und Hüften.

Es gibt kaum einen Schönheitsmakel, der nicht so verhasst ist. Und dann lächeln sie uns von den Plakaten und den Titelseiten von Life Magazinen entgegen, die vermeintlich makellosen, und vor allem zellulitislosen, extrem schlanken Modells, die uns auf diese Weise zeigen, dass ein Leben ohne Orangenhaut möglich ist.

Mit dem fortschreitenden Alter jedoch wird es immer schwieriger. Oft macht sich Frust breit, da nach der 137-ten Diät die Waage noch immer kein Gramm weniger Gewicht anzeigt. Auch die Mittel und Mittelchen, Massagen, Drainagen, Wickel und andere Folterinstrumente bringen kaum das erwünschte Ergebnis.

Frau von heute fühlt sich unverstanden, traut sich kaum noch Bein zu zeigen und die Sommermonate werden zur Qual, denn die leichten Stoffe schmiegen sich nur allzu gerne genau an denen Stellen an, wo man sie auf keinen Fall gerne hätte. Schon sieht man sich in den Katalogen blättern und nach Tankinis mit extra langen Röckchen und Strandkleidern suchend, die die Designer wohl eher einem Indianertipi nachempfunden haben, als einem weiblichen Körper.

Wer will ihn denn schon nicht los werden, diesen allzu treuen Begleiter jeder Frau über dreißig?

Als ich etwa zehn Jahre alt war, und das ist nun schon einige Jährchen her, gab es eine Werbung im Fernsehen, die sich mir tief ins Bewusstsein geschnitten hat und jedes Mal wenn ich das Wort Zellulitis höre, poppt es auf, wie ein riesiges Hinweisschild mit Lichterkette drum herum:

„Haben Sie Beine wie ein Truthahn?“

Klar, es ging um irgendein Trainingsgerät für den Hausgebrauch, das man damals schon fast mit einem Kran ins Haus hieven musste, da es mindestens eine halbe Tonne wog. Beim Anblick dieses Vergleichs, ist es mir kalt über den Rücken gefahren.

Stundenlang habe ich im Spiegel überprüft, ob denn meine Beine auch Ähnlichkeit hatten mit einem rosigen, pickeligen Truthahnbein. Ich glaube, ich habe damals meine ersten freiwilligen Dehnübungen außerhalb des Turnunterrichts gemacht.

Man möchte dieses leidige Thema so gerne verdrängen. Dann ist er wieder da, der Sommer, die luftig freie Garderobe, die herrlichen An- und Ausblicke auf so manch zerbeultes Hinterteil am Strand. Man könnte meinen, es hätte ein Hagelgewitter mit Körnern der Größe einer Walnuss gegeben. Dann sieht man sich im Spiegel und sieht das gleiche Bild. Wie soll da Frau nicht frustriert sein.

Von allen Seiten wird man bombardiert mit garantiert wirksamen Mitteln, Übungen, Tanzmethoden, die so einiges versprechen und nur wenig halten, und die geplagte Frau versucht von allem etwas, gibt eine Menge Geld für kosmetische und angeblich „natürliche“ Mittel aus, die diese unliebsamen Beulen endlich eliminieren sollen.

Schon fühlt sich Frau wie James Bond, setzt an, schießt und – daneben. Kaum setzt man die Salbe für ein zwei Tage ab, ist sie wieder da, die Orangenhaut. Sie hat sich nur getarnt, aber weg ist sie nicht.

Um das Unkraut an der Wurzel zu packen, muss man wissen, wo man ansetzen muss. Alles andere bringt leider nur kurzfristige, oft nur oberflächliche Resultate. Das hat mich schon vor einigen Jahren  bewogen, der Angelegenheit auf den Grund zu gehen.

Heute weiß ich, was mit unserer Haut passiert, wenn sie älter wird, ich weiß, was Zellulitis eigentlich ist und noch wichtiger, warum es so schwer ist, es los zu werden, wenn es denn einmal da ist.

Mit diesem Wissen ist es mit möglich geworden, gezielt daran zu arbeiten, Zellulitis direkt anzugreifen und nicht nur kosmetisch abzudecken, und dieses Wissen möchte ich gerne mit all den Leidensgenossinnen teilen, die da draußen endlich nach einer echten Lösung suchen.

Als erstes möchte ich über die Haut selbst reden, denn sie hat eine im wahrsten Sinne des Wortes tragende Rolle bei diesem Phänomen. Als solche will ich zunächst auf den Alterungsprozess und die Einwirkungen auf die Haut eingehen, damit uns klar wird, warum manche Methoden bei der Bekämpfung nicht wirken können, bevor wir das eigentliche Thema, das oft auch Orangenhaut genannt wird, besprechen.